Bestandsaufnahme:
Markt-und Unternehmensanalyse
Positionierungskonzept:
Mission, Vision, Werte
Struktur:
Unternehmens- und Produktstruktur

POSITIONIERUNG
Naming:
Naming & Claiming, Nomenklatursystem
Corporate Design:
Kreative Leitidee, Logo, Verbale Zusätze, Sekundäre Gestaltungselemente, Typografie-, Farb- und Bildkonzept, Layoutprinzipien

ENTWICKLUNG
Prototypische Umsetzungen von:
Geschäftspapiere, Internet, Print, Werbung

UMSETZUNGEN

JEDER HAT EINEN STIL, OB BEWUSST ODER UNBEWUSST. GUTER STIL IST LEIDER SELTEN, ABER DADURCH UMSO WIRKUNGSVOLLER.

Naming

Naming & Claiming
Einem Namen begegnet man ständig: In Zeitungsartikeln, Mails, am Telefon oder im Dialog. Viele Dinge tragen Namen: Personen, Unternehmen, Produkte und deren Features, Aktionen und Events. Ein Name ist das zentrale Element von interner und externer Kommunikation. Der Name beeinflusst den Geschäftserfolg.

Nomenklatursystem
Dahinter verbergen sich alle Arten von verbalen Kennzeichnungssystemen, von Unternehmensstruktur über Produkt - und Leistungsangebote hin zur einheitlichen Benennung von Kapitelnamen oder Navigationspunkten im Internet.

Corporate Design

Kreative Leitidee
Eine Leitidee ist unerlässlich zur Kreation eines einzigartigen und konsistenten Erscheinungsbildes. Durch sie entsteht ein hohes Maß an Wiedererkennung, Differenzierung und Identifikationspotential - alles beeinflussende Faktoren für einen erfolgreichen Markenauftritt. Die kreative Leitidee ist ein Motto, Zustand oder Sinnbild und bildet eine Klammer um die Gestaltung und Kommunikation (Inhalt).

Logo
Das Logo (Markenzeichen) ist zentrales Identifikationselement und das visuelle Kernstück eines Unternehmensauftritts. Es werden primär drei Arten von Logos unterschieden: (1) Das Wortzeichen, (2) das Bildzeichen und (3) Wort-Bildzeichen. Die richtige Wahl ist von den Eigenschaften und Zielen des einzelnen Unternehmens abhängig.

Verbale Zusätze
Transportiert das Logo inhaltlich und/oder formal nicht eindeutig den Unternehmenskern, so bedarf es einer Zusatzinformation oder einer positionierenden Aussage. Wir unterscheiden zwischen (1) Aussage mit werblichem Charakter, (2) deskriptiver Subline und (3) offizieller Unternehmensbezeichnung.
Ein Claim informiert, inspiriert oder vermittelt eine Botschaft. Dadurch wird er zum unverzichtbaren Bestandteil der Unternehmenskommunikation.

Sekundäre Gestaltungselemente
Sekundäre Gestaltungselemente lassen eine Leitidee, ein inhaltliches Thema oder eine visuelle Idee erkennbar werden. Sie sind deshalb entscheidend für den Charakter des Erscheinungsbildes und können je nach Prägnanz alleinstehend zum Wiedererkennungsmerkmal werden.

Typografiekonzept
Hat nicht jeder Mensch eine eigene Handschrift, anhand derer er identifizierbar ist? Das gilt auch für Unternehmen. Die Schrift ist eines der am häufigsten wiederkehrenden Elemente eines Unternehmensauftritts. Hierbei ist die Wahl einer individuellen Schrifttype von großem Vorteil. Der Einsatz von Typografie mit einem charakteristischen Verhalten prägt den Unternehmensauftritt nachhaltig.

Farbkonzept
Farben signalisieren immer auch Herkunft und Zugehörigkeit. Wie bei Nationalitäten, in der Politik oder Fußballvereinen gilt das auch für Unternehmen. Die Deutsche Telekom ist pink, die Post ist gelb und ein Ferrari rot. Insgesamt wird zwischen Unternehmensfarbe (Primärfarbe) und ergänzenden Gestaltungsfarben (Sekundärfarben) unterschieden. Besonderes Augenmerk muss der emotionalen und psychologischen Wirkung von Farben zukommen, ebenso der Farbquantität und Sättigung beim Zusammenspiel in der Gesamtkomposition.

Bildwelten
Wer kennt nicht die Aussagen: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ oder „Die Macht der Bilder“? Bei der Unternehmenskommunikation wird Bildern meist zu wenig Beachtung geschenkt. Dabei sind sie das kraftvollste, identifikationsstiftende Element in der Unternehmenskommunikation. Zudem tragen Bildwelten einen wesentlichen Teil zur Eigenständigkeit eines Unternehmensauftritts bei. Man unterscheidet bei Bildern die inhaltliche Botschaft, die sich aus dem Bildmotiv, -Thema und -Sujet zusammensetzt, und den formalen Kriterien.

Layoutprinzipien
Die Layoutprinzipien beschreiben das Zusammenspiel der einzelnen Corporate Design (CD) Grundelemente. Diese zu definieren, ist der komplexeste Teil der CD-Entwicklung. Als Ziel sollen prototypische Layouts für sämtliche relevante Medien (Geschäftspapiere, Internet, Printmedien, Gebäudekennzeichnung, etc.) entwickelt werden, welche nach den gleichen formalen Regeln aufgebaut sind.

Corporate Design Manual
Das CD-Manual stellt eine Richtlinie dar, welche neben den Erläuterungen zu den einzelnen Design-Grundelementen (Logo, verbale Zusätze, sekundäre Gestaltungselemente, Typografiekonzept, Farbkonzept, Bildwelt, Layoutprinzipien) auch deren grundsätzliche Regeln und Verhaltensweisen beschreibt. Es ist somit eine umfassende und detaillierte Dokumentation, die Hilfestellung im Umgang mit den Designelementen gibt.
Beim CD-Manual geht es darum Leitplanken festzulegen, zwischen denen sich ein Gestalter frei bewegen kann. Das funktioniert nur dann, wenn das CD-Konzept ebenso flexibel wie konsequent ist.